Dienstag, 11. August 2015

Kopernikus' "Heliozentrische Weltsicht (Hypothese)", ein Fischereihafen und die Marienburg

Vom Oberländer Kanal ging es direkt nach Frombork (ehemals dt. Frauenburg) - Fromborg liegt am "frischen Haff" (das kommt nicht von "frisch" im eigentlichen Sinne, sondern von den Friesen - den ersten dt. Siedlern auf der Nehrung), unweit der heutigen russischen Grenze.



Dort angekommen sind wir erstmal auf den Kathedralhügel um die Domburg und das Kopernikus-Denkmal zu besichtigen. Heute gehört der Dom der katholischen Kirche, die Domburg dem poln. Staat, der dort das Nikolaus-Copernicus-Museum eingerichtet hat. In dem Campanile (Radziejowski-Turm) ist heute ein kleines Planetarium im Untergeschoss; darüber hängt ein Foucaultsches Pendel - von oben hat man eine super Sicht auf das Haff und die Nehrung.





Beim Bezahlen für den Aufstieg auf den Turm haben wir auch einen Besuch des Planetariums gebucht - wie wir später herausfanden jedoch erst 1,5 Std. später.... Also konnten wir - nachdem wir auf dem Turm waren - noch "entspannt" Essen gehen (die Geschichte erzählen wir zu Hause...). Den Hund ließen wir im Mobil zurück, während wir dann nochmals zurück in der Burg die 50min. Vorführung im Planetarium verfolgten.

Nach der Vorführung fuhren wir weiter nach Tolkmicko - einem wirklich kleinem Ort mit einem alten Fischereihafen und einer Fabrik für Tiefkühlware...Allerdings hatten wir auf einer versteckten Internetseite gelesen, dass man am Hafen als Reisemobilfahrer "geduldet" wird und kostenlos einen Logenplatz nutzen kann...Es war wie immer - dort wo es wiedermal am "SCHÖNSTEN" ist - ist es kostenlos, es gibt dafür aber keine Infrastruktur, aber man steht "fast" allein...


Der Sonnenuntergang über der frischen Nehrung war wirklich "der Hammer", so dass wir bei Beginn des Schauspiels uns schnell zwei Gläser und ein "Picolöchen" aus der Kühle holten und uns 10Meter hinters Wohnmobil an's Haff setzten...





Heute morgen sind wir dann weiter und haben einen Waldspaziergang gemacht...Wir sind ja mittlerweile "Polenprofis" und können die Internetseite der polnischen Staatsforsten so interpretieren, dass wir entweder einen Waldlehrpfad, oder zumindest einen befestigten Rundweg durch den Staatsforst in der Nähe ausmachen können...




Nach dem Waldspaziergang sind wir dann direkt weiter nach Malbork - dem alten Marienburg mit der gleichnamigen Ordensburg an der Nogat - einem Mündungsarm der Weichsel - die Marienburg gilt als größtes Backstein-Bauwerk Europas.



 Unser Stellplatz  - es gibt eine ganze Menge Park-und Stellpätze - ist fast ein Campingplatz und liegt in unmittelbarer Nähe zur Burg auf der gegenüberliegenden Seite der Nogat.




Die Besichtigung der Burg ist nur ohne Hund möglich, so dass wir nach der obligatorischen Wäsche unserer Klamotten (machen wir immer, sobald wir unbegrenzt fließendes Warmwasser haben...), einen Rundgang auf dem Gelände der Burg machten. Eigentlich hatten wir schon Essen für heute klar - jedoch konnten wir hier nicht widerstehen....Eine gute Entscheidung - wie sich später herausstellte...

Unser Hund war -wie fast immer - der Liebling aller Gäste und der Bedienungen...."Ich bin Cindy...und werde nicht lieb gehabt und auch nie gestreichelt.....oooch...."

So wie es ausieht - werden wir morgen wohl auf die frische Nehrung fahren und mal schauen, wie das Wasser an der Danziger Bucht ist, bevor wir in die Trójmiasto (Dreistadt: Gdansk, Sopot und Gdynia) fahren.... Gute Nacht ihr Lieben!  (@Brigitte: Vielen Dank, für die Benachrichtigung über den "Ist-Zustand" des Hauses, inkl. Chlortablette für den Pool!!!)





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